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20 Antworten

Häufige Fragen zu Solaranlagen

Kosten, Förderung, Technik und Anbieterwahl für Schweizer Solarprojekte kurz und verständlich beantwortet.

Beratungsgespräch mit Solarmodellen als Symbolbild für häufige Fragen
Wie viel kostet eine Solaranlage in der Schweiz?

Für ein typisches Einfamilienhaus liegen öffentlich genannte Richtwerte häufig im mittleren fünfstelligen Bereich. Dach, Leistung, Elektroarbeiten und Speicher bestimmen den konkreten Preis.

Wie viele Solarofferten sollte ich vergleichen?

Drei Angebote sind ein guter Ausgangspunkt: genug für Marktvergleich, ohne die technische Beurteilung unnötig komplex zu machen.

Wie hoch ist die Bundesförderung?

Die Höhe hängt von Leistung, Bauart, Inbetriebnahme und Förderkategorie ab. Bei Anlagen mit Eigenverbrauch liegt die gesetzliche Obergrenze bei 30 Prozent der Referenzinvestitionskosten.

Produziert eine Solaranlage im Winter Strom?

Ja. Der Ertrag ist wegen kürzerer Tage und tieferem Sonnenstand geringer, aber diffuse Strahlung und kalte Modultemperaturen ermöglichen weiterhin Produktion.

Lohnt sich ein Batteriespeicher?

Das hängt von Verbrauchsprofil, Stromtarif, Rückliefervergütung, Speicherpreis und gewünschter Autarkie ab. Er sollte separat gerechnet werden.

Brauche ich eine Baubewilligung?

Das ist abhängig von Anlage, Gebäude, Schutzzone, Kanton und Gemeinde. Viele Standardanlagen sind vereinfacht, aber nicht jedes Projekt ist bewilligungsfrei.

Wie lange dauert die Installation?

Die Dachmontage eines Einfamilienhauses dauert oft wenige Tage. Planung, Netzabklärung, Material und Bewilligungen bestimmen die gesamte Projektlaufzeit.

Welche Dachausrichtung ist ideal?

Süd liefert häufig den höchsten Jahresertrag. Ost-West kann ein breiteres Produktionsprofil und damit höheren Eigenverbrauch ermöglichen.

Was bedeutet kWp?

Kilowatt-Peak bezeichnet die Nennleistung einer Photovoltaikanlage unter standardisierten Testbedingungen.

Was ist Eigenverbrauch?

Eigenverbrauch ist der Anteil des Solarstroms, der direkt im Gebäude oder in einer zulässigen Verbrauchsgemeinschaft genutzt wird.

Wer beantragt die Einmalvergütung?

Eigentümer können sie beantragen; viele Installateure übernehmen die Administration mit Vollmacht. Dies sollte in der Offerte stehen.

Wie erkenne ich eine gute Solarfirma?

Achten Sie auf nachvollziehbare Planung, Referenzen, Fachqualifikation, klare Komponenten, vollständige Preise und geregelten Service.

Ist die billigste Offerte die beste?

Nicht zwingend. Fehlende Gerüst-, Elektro- oder Administrationsleistungen und schwächerer Service können eine günstige Offerte später verteuern.

Wie lange halten Solarmodule?

Modul-Leistungsgarantien reichen häufig über 25 Jahre. Wechselrichter und andere Komponenten können früher ersetzt werden müssen.

Müssen Solarmodule gereinigt werden?

Meist nicht regelmässig. Lokale Verschmutzung, flache Neigung oder hartnäckige Ablagerungen können eine fachgerechte Reinigung sinnvoll machen.

Kann ich später einen Speicher nachrüsten?

Oft ja. Wechselrichterkonzept, Platz, elektrische Auslegung und Schnittstellen sollten bereits bei der Planung berücksichtigt werden.

Was passiert mit überschüssigem Solarstrom?

Er wird ins Netz eingespeist und durch den zuständigen Netzbetreiber nach den geltenden Konditionen vergütet oder lokal geteilt.

Was ist ein ZEV?

Ein Zusammenschluss zum Eigenverbrauch ermöglicht mehreren Verbrauchern, lokal erzeugten Solarstrom gemeinsam zu nutzen und intern abzurechnen.

Ist JetztSolar ein Installateur?

Nein. JetztSolar ist eine unabhängige Vergleichs- und Informationsplattform und installiert keine Solaranlagen.

Ist eine Anfrage verbindlich?

Nein. Die Anfrage und der Vergleich sind kostenlos und unverbindlich; ein Vertrag entsteht erst direkt mit einem ausgewählten Anbieter.

Die passende Solarfirma beginnt mit einem fairen Vergleich.

Erhalten Sie bis zu drei Offerten aus Ihrer Region und vergleichen Sie Leistung, Komponenten, Garantien und Gesamtkosten.