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Dachpotenzial-Check · geprüft 17. August 2026

Solardach-Potenzial Schweiz: Dachcheck & Sonnendach | JetztSolar

Die Schweizer Sonnendach-Karte ist ein guter Startpunkt, aber keine Offerte. Für eine belastbare Solaranlage müssen Dachzustand, Schatten, Befestigung, Netz und Verbrauch zusätzlich geprüft werden.

Symbolbild für Solardach-Potenzial Schweiz: Dachcheck & Sonnendach | JetztSolar
Redaktioneller Praxisguide für Schweizer Solarprojekte
Quellen- und Datencheck · 17. August 2026Förderprogramme, Tarife, Bewilligungen und Anbieterleistungen können sich ändern. Verbindlich sind die aktuelle Verfügung, der Netzbetreiber und die individuelle Offerte.
Kurzantwort

Die Schweizer Sonnendach-Karte ist ein guter Startpunkt, aber keine Offerte. Für eine belastbare Solaranlage müssen Dachzustand, Schatten, Befestigung, Netz und Verbrauch zusätzlich geprüft werden.

Das Wichtigste vorab

Karte als grobe Orientierung

Das BFE-Modell hilft beim ersten Potenzialcheck, ersetzt aber keine Planung am Gebäude.

Fläche ist nicht gleich Modulfläche

Randabstände, Dachfenster, Kamine, Sicherheitswege und Verschattung reduzieren die tatsächlich nutzbare Fläche.

Dachsanierung zuerst bedenken

Eine PV-Anlage sollte nicht auf eine Eindeckung gesetzt werden, die bald erneuert werden muss.

Verbrauch mitplanen

Wärmepumpe, E-Auto, Speicher und lokale Nutzung verändern die sinnvolle Dimensionierung.

Dach-Vorcheck

Was sollte vor einer Solarofferte geklärt sein?

Beantworten Sie drei Fragen. Das Ergebnis ordnet die nächste sinnvolle Prüfung ein; es misst kein Dach und speichert keine Adresse.

Erste Empfehlung

Starten Sie mit der BFE-Sonnendach-Karte und einer technischen Dachaufnahme.

Die BFE-Sonnendach-Karte ist eine grobe Schätzung und kein Ersatz für Fachplanung, Statik- oder Netzprüfung.

1. Was die BFE-Sonnendach-Karte leisten kann

Die Sonnendach-Karte des Bundes liefert eine grobe Einschätzung der Eignung von Hausdächern für Solarenergie. Dabei werden unter anderem Gelände, Gebäude, Vegetation und Schatten berücksichtigt. Das macht sie wertvoll für eine erste Recherche und für die Priorisierung von Gebäuden.

Die Karte ist trotzdem kein Vermessungs- oder Planungsersatz. Luftbild, Gebäudemodell und tatsächliche Dachkonstruktion können abweichen; Daten werden aktualisiert. Für eine Investitionsentscheidung brauchen Sie eine Vor-Ort-Aufnahme, eine Modulbelegung, eine Verschattungs- und Ertragsrechnung sowie die Prüfung von Dach und Elektroanlage.

2. Nutzbare Fläche in vier Schritten prüfen

Markieren Sie zuerst alle Dachflächen, die grundsätzlich in Frage kommen. Ziehen Sie danach Dachfenster, Gauben, Kamine, Lüftungen, Randbereiche, Wartungswege und Sicherheitsabstände ab. Prüfen Sie anschliessend Ausrichtung, Neigung und Schatten für jede Fläche getrennt. Erst dann lässt sich eine Modulzahl sinnvoll vergleichen.

Mehr Module sind nicht automatisch besser. Eine überfüllte Dachfläche kann Wartung erschweren, den Wechselrichter ungünstig auslegen oder eine spätere Dachreparatur verteuern. Eine gute Offerte zeigt die Belegung grafisch und benennt Flächen, die wegen Technik, Sicherheit oder Wirtschaftlichkeit frei bleiben.

3. Dachzustand, Statik und Montage

Photovoltaik bleibt lange auf dem Gebäude. Lassen Sie Alter, Eindeckung, Unterdach, Abdichtung, Tragwerk und sichtbare Schäden vor der Montage prüfen. Bei einer bevorstehenden Sanierung sollten Dach und PV gemeinsam geplant werden, damit keine Demontage- und Wiedermontagekosten entstehen.

Die passende Unterkonstruktion hängt von Dachtyp, Wind, Schnee, Befestigung, Entwässerung und Zugänglichkeit ab. Fragen Sie, wer Dachanschlüsse und Durchdringungen verantwortet und welche Garantie dafür gilt. Bei älteren oder komplexen Dächern sollte eine statische Abklärung ausdrücklich in der Offerte stehen.

4. Schatten und Ertrag nicht schönrechnen

Bäume, Berge, Nachbargebäude und Dachaufbauten verändern den Ertrag im Tages- und Jahresverlauf. Ein guter Plan benennt die Schattenquelle, zeigt die betroffenen Module und macht sichtbar, wie Wechselrichter, Strings oder Optimierer damit umgehen. Ein einzelner Jahreswert ohne Annahmen reicht nicht.

Vergleichen Sie Monatsproduktion, Eigenverbrauch und mögliche Abregelung. Wenn ein Baum in einigen Jahren wächst oder ein Nachbargebäude geplant ist, gehört dieses Risiko in die Besprechung. Die Ertragsprognose ist eine Modellierung, keine Garantie für eine bestimmte Strommenge.

5. Aus dem Dachcheck wird eine belastbare Anfrage

Senden Sie einer Solarfirma nicht nur einen Kartenausschnitt. Ergänzen Sie Adresse, Dachfotos, Baujahr oder Sanierungspläne, Stromverbrauch, Wärmepumpe, E-Auto, Speicherwunsch, Eigentumsform und gewünschte Inbetriebnahme. So kann die erste Offerte schneller von einer groben Annahme zu einer überprüfbaren Planung werden.

Fordern Sie mindestens zwei weitere Angebote mit denselben Angaben an. Vergleichen Sie danach Modulfläche, kWp, Ertrag, Gerüst, Dacharbeiten, Elektroanschluss, Förderung, Speicheroption und Übergabe. Das Dachpotenzial ist erst dann eine Entscheidungshilfe, wenn die technischen und finanziellen Annahmen sichtbar bleiben.

Dachfläche ist nicht gleich nutzbare Solarfläche

Ein Dach kann gross wirken und trotzdem nur einen Teil für Photovoltaik anbieten. Kamine, Dachfenster, Gauben, Entwässerung, Randabstände, Schneefang, Wartungswege und Verschattung verändern die Belegung. Beginnen Sie mit einer Aufnahme, die belegbare, technisch schwierige und bewusst freigelassene Flächen unterscheidet. So entsteht eine belastbare Grundlage für Modulzahl, Leistung und Kosten.

Die passende Anlage hängt ausserdem von Dachalter, Eindeckung, Neigung, Ausrichtung, Statik und Zugang ab. Bei einer bevorstehenden Sanierung kann es sinnvoll sein, Dacharbeiten und Solarinstallation zu koordinieren. Eine Luftbildfläche ersetzt keine Prüfung vor Ort. Lassen Sie erklären, welche Annahmen aus Fotos stammen und welche eine Fachperson bestätigt.

Dachtypen, Befestigung und Dichtigkeit

Ziegeldach, Flachdach, Stehfalz, Eternit oder integrierte Dachlösung stellen unterschiedliche Anforderungen an Unterkonstruktion und Montage. Dachhaken, Schienen, Klemmen, Aufständerung, Ballastierung und Befestigung müssen zu Oberfläche und Statik passen. Fragen Sie nach Material, Korrosionsschutz, Windsog, Schneelast und Lastverteilung. Eine fotogene Modulfläche sagt wenig über die Befestigungsqualität.

Dachdurchdringungen, Kabelwege und Entwässerung brauchen Aufmerksamkeit. Lassen Sie dokumentieren, wie Anschlüsse geschützt, Leitungen geführt und Öffnungen nach der Montage geschlossen werden. Bei einer späteren Dachreparatur muss klar sein, wer Module demontiert, lagert und wieder montiert. Ein guter Vertrag regelt solche Situationen vor einem Schaden.

Schatten, Ausrichtung und Jahresverlauf

Süd, Ost und West sind unterschiedliche Produktionsprofile. Eine Ost-West-Anlage kann morgens und abends mehr nutzbaren Strom liefern; eine Südausrichtung kann einen höheren Mittagswert erreichen. Entscheidend ist, wie die Fläche zum Verbrauch passt. Lassen Sie mehrere Varianten mit derselben Annahme zu Modul, Verlusten, Verschattung und Netz darstellen.

Schatten von Baum, Kamin, Nachbarhaus oder Gelände verändert sich über Tag und Jahr. Fragen Sie nach zeitlicher Modellierung und Wirkung auf Strings, Tracker oder Optimierer. Wenn Schatten nur als pauschaler Prozentsatz abgezogen wird, bitten Sie um eine Erklärung. Monatswerte zeigen besser als ein Jahreswert, ob das Dachziel zum Verbrauch passt.

Verbrauch und Dachentscheidung zusammenbringen

Maximale Dachbelegung ist nicht automatisch die beste Entscheidung. Erfassen Sie Wärmepumpe, Warmwasser, E-Auto, Batterie, Klimatisierung, Homeoffice, Gewerbezeiten und geplante Erweiterungen. Bei einem Haushalt verschiebt sich Verbrauch oft in den Abend; bei einem Betrieb kann Tageslast direkte Nutzung ermöglichen. Die Offerte sollte Eigenverbrauch mit Annahmen belegen.

Prüfen Sie eine Grundanlage, grössere Dachvariante und – falls passend – Speicher- oder Lastmanagementvariante. Ein Speicher verschiebt Energie, erhöht aber Investition, Platzbedarf und Ersatzthemen. Wallbox oder Wärmepumpe kann Solarstrom zeitlich nutzen, wenn Steuerung und Verhalten zusammenpassen. Lassen Sie Einspeisung, Bezug und Eigenverbrauch getrennt rechnen.

Kosten, Zugang und Baustellenlogistik

Dachfläche beeinflusst nicht allein den Preis. Gerüst, Hebemittel, Zugang, Dachhöhe, Unterkonstruktion, Elektroverteilung, Kabeltrasse, Zähler, Netz, Abnahme und Entsorgung können den Aufwand prägen. Fordern Sie eine Positionierung dieser Arbeiten. Eine Pauschale ohne Beschreibung erschwert den Vergleich und lässt offen, ob bei schwieriger Logistik später ein Nachtrag droht.

Bei engen Zufahrten, Hanglage, dichtem Quartier oder hohem Dach muss der Montageweg früh geplant werden. Fragen Sie, ob Parkbewilligung, Kran, Gerüst, Schutzmassnahmen, Nachbarschaftsinformation und Rückbau enthalten sind. Eine vollständige Offerte zeigt, wer bei unerwartetem Dachzustand entscheidet und wie eine Anpassung freigegeben wird.

Bewilligung, Netz und Eigentum

Vor dem Vertrag sollten Gemeinde, Netzbetreiber und Eigentumsstruktur geklärt werden. Sichtbare Dachflächen, Schutzinteressen, Mehrfamilienhäuser, Mietobjekte und mehrere Parzellen können zusätzliche Fragen auslösen. Lassen Sie festhalten, wer Bewilligungen, Anschlussbegehren, Messung, Rücklieferung und Förderantrag bearbeitet. Ein Dachcheck ist nicht vollständig, wenn organisatorische Zuständigkeit fehlt.

Bei gemeinschaftlicher Nutzung brauchen Sie ein Modell für Strom, Kosten, Unterzähler, Daten, Reparaturen und Entscheide. Bei einem Einfamilienhaus reichen andere Abklärungen als bei Mehrfamilienhaus oder Gewerbe. Der Anbieter sollte technische Variante mit Eigentums- und Netzfragen verbinden, ohne rechtliche Sicherheit zu behaupten, die nur eine zuständige Stelle geben kann.

Offerten für das konkrete Dach vergleichen

Geben Sie allen Anbietern dieselben Dachfotos, Pläne, Verbrauchsdaten und Zukunftsziele. Vergleichen Sie Modulplan, kWp, Ertrag, Verschattung, Wechselrichter, Speicher, Befestigung, Gerüst, Elektro, Netz, Messung, Förderannahmen, Preis, Termine, Garantien und Service. Markieren Sie enthaltene, optionale, bauseitige und offene Positionen. So wird sichtbar, ob eine Variante wirklich günstiger oder nur anders abgegrenzt ist.

Fragen Sie, wie das Dach später gewartet, erweitert oder saniert werden kann. Prüfen Sie Modulzugang, Kabelwege, Wechselrichterposition, Ersatzteilweg und Monitoring. Ein Angebot mit etwas weniger Leistung kann sinnvoller sein, wenn es Dachzustand, Service und Sicherheit besser berücksichtigt. Entscheiden Sie nicht anhand eines Luftbildes oder eines Endpreises allein.

Dachübergabe und langfristiger Betrieb

Bei der Abnahme gehören Anlagenschema, Modul- und Wechselrichterdaten, Messprotokoll, Garantieunterlagen, Monitoring-Zugang, Einweisung und klare Störungswege in die Dokumentation. Fragen Sie, wer bei Leckage, Produktionsabfall, defektem Wechselrichter oder späterer Dachreparatur zuständig ist. Eine Solarinstallation bleibt Teil des Gebäudes und sollte in dessen Wartungsplan eingeordnet werden.

Reinigung ist abhängig von Neigung, Verschmutzung, Umgebung und Ertragswirkung. Wichtig sind Sichtkontrolle, Kabel, Unterkonstruktion, Dachdichtigkeit, Schutzgeräte und Monitoring. JetztSolar liefert Orientierung und vergleicht Offerten; technische Verantwortung und Gewährleistung liegen beim ausgewählten Fachbetrieb.

Ihre Dachentscheidung schriftlich machen

Dokumentieren Sie vor Auftragserteilung, warum Flächen belegt oder freigelassen werden, wie Schatten berechnet wurde, welche Dacharbeiten nötig sind und welche Zukunftslasten berücksichtigt wurden. Ergänzen Sie Statik, Befestigung, Zugang, Gerüst, Kabel, Netz, Förderung, Kosten, Termine und Service. Diese Zusammenfassung hilft bei Rückfragen und verhindert, dass eine Präsentationsgrafik zur einzigen Projektakte wird.

Eine gute Dachentscheidung ist nachvollziehbar, erweiterbar und mit der Adresse verknüpft. Sie schützt vor Nachträgen, unklaren Zuständigkeiten und einem schönen, technisch unvollständigen Modulbild. Vergleichen Sie mehrere vollständige Offerten und verlangen Sie Antworten zu offenen Positionen, bevor Sie den Auftrag erteilen.

Schriftliche Prüfliste für Ihren Dachcheck

Diese Punkte sind keine Ersatzprüfung für Dach, Netz oder Behörde. Sie bilden eine gemeinsame Sprache für die Rückfragen an Anbieter und helfen, enthaltene, optionale, bauseitige und noch offene Leistungen auseinanderzuhalten.

Bitten Sie um eine schriftliche Antwort und speichern Sie die Version zusammen mit der Offerte. Je konkreter die Beschreibung, desto leichter lassen sich Termine, Preis, technische Qualität, Förderung, Garantie und Service zwischen mehreren Varianten vergleichen.

  • Adresse: Gebäudeadresse, Parzelle und allfällige Zufahrtsbeschränkung in der Projektakte festhalten.
  • Dachplan: Belegte Flächen, Randabstände, Aufbauten, Durchdringungen und Wartungswege sichtbar machen.
  • Statik: Dachzustand, Tragreserven, Schneelast und Windlast fachlich abklären.
  • Verschattung: Bäume, Kamine, Nachbargebäude und Gelände zeitlich modellieren.
  • Modulplan: Modultyp, Leistung, Anzahl, Temperaturkoeffizient und Produktgarantie aufführen.
  • Stringplan: Stringaufteilung, MPP-Tracker, Optimierer und Teilverschattung erklären.
  • Wechselrichter: Modell, Nennleistung, Reserve, Schutzkonzept, Aufstellort und Garantie nennen.
  • Unterkonstruktion: Dachhaken, Schienen, Ballastierung, Befestigung und Korrosionsschutz beschreiben.
  • Kabelwege: Kabeltrasse, Brandabschottung, Leitungsquerschnitt und Steckverbindungen klären.
  • Elektro: Verteilung, Überspannungsschutz, Fehlerstromschutz, Zählerplatz und Anschlussleistung aufführen.
  • Messkonzept: Eigenverbrauch, Rücklieferung, Unterzähler, Gemeinschaftsnutzung und Datenzugang erklären.
  • Netzmeldung: Anschlussbegehren, Frist, Zähleranpassung und mögliche Netzverstärkung zuordnen.
  • Förderung: Brutto, bestätigt, beantragt und als Szenario geschätzt sauber trennen.
  • Steuern: Allgemeine Information nicht als individuelle Steuerberatung darstellen.
  • Gerüst: Gerüst, Hebemittel, Absturzsicherung, Baustellenlogistik und Rückbau einordnen.
  • Termin: Bewilligung, Bestellung, Montage, Netzfreigabe, Inbetriebnahme und Abnahme planen.
  • Zahlung: Anzahlung, Etappen, Schlusszahlung und Zusatzarbeiten verständlich regeln.
  • Monitoring: Portal, Datenlogger, Alarmmeldung, Fernüberwachung und Eigentümerzugang sichern.
  • Garantie: Produkt-, Leistungs-, Montage- und Wechselrichtergarantie getrennt benennen.
  • Service: Anfahrt, Reaktionszeit, Diagnose, Ersatzteile und Wartungsumfang konkretisieren.
  • Abnahme: Messprotokoll, Schema, Datenblätter, Garantieunterlagen und Einweisung übergeben.
  • Erweiterung: Wallbox, Wärmepumpe, Speicher, Zusatzdach oder spätere Modulreihen prüfen.
  • Anschlussbegehren: Leistung, Anschlussart, erwartete Rücklieferung und Bearbeitungsstand des Netzgesuchs dokumentieren.
  • Arbeitssicherheit: Absturzsicherung, Baustellenzugang, persönliche Schutzausrüstung und Verantwortlichkeit für die Montage festlegen.
  • Batteriemanagement: Ladefenster, Entladegrenze, Temperaturbereich, Softwarezugang und Ersatzstrategie erklären.
  • Datenlogger: Messwerte, Intervall, Speicherung, Exportmöglichkeit und Zuständigkeit bei Kommunikationsausfall beschreiben.
  • Demontage: Spätere Dachsanierung, Modulabbau, Zwischenlagerung und Wiederinstallation als Szenario ansprechen.
  • Eigenverbrauchsquote: Berechnung, Verbrauchsprofil, Speicherwirkung und saisonale Grenzen transparent darstellen.
  • Ersatzstromkreis: Versorgte Stromkreise, Umschaltzeit, Batteriereserve und Verhalten bei Netzausfall festhalten.
  • Fehleranalyse: Alarmkette, Ferndiagnose, Vor-Ort-Prüfung, Eskalation und Kostenfolge bei Störungen klären.
  • Fernzugriff: Zugang, Rollen, Passwortverwaltung, Datenschutz und Übergabe an Eigentümer oder Verwaltung regeln.
  • Freigabeprozess: Änderungen am Dach, Zusatzarbeiten, Nachträge und Inbetriebnahme vor Ausführung schriftlich freigeben.
  • Gebäudeversicherung: Meldepflicht, Deckung, Selbstbehalt und Umgang mit Hagel, Sturm oder Leiterschäden prüfen.
  • Gewährleistung: Mängelanzeige, Frist, Beweisunterlagen, Nachbesserung und Ansprechpartner im Vertrag verorten.
  • Inbetriebnahmeprotokoll: Messwerte, Schutzprüfung, Zählerstand, Datum, Unterschriften und offene Restarbeiten erfassen.
  • Kaskadenmessung: Mehrere Zähler, Messpunkt, Abrechnung, Datenfluss und Betreiberrolle bei Gemeinschaftsmodellen klären.
  • Lastgang: Viertelstundenwerte, Betriebszeiten, Spitzenlast, Grundlast und geplante Verbraucher in die Dimensionierung einbeziehen.
  • Leistungsoptimierer: Nutzen, Kosten, Verschattungseffekt, Ausfallrisiko und Austauschmöglichkeit nicht pauschal voraussetzen.
  • Lieferkette: Bestellstatus, Liefertermin, Ersatzmodell, Preisbindung und Folgen einer Komponentenänderung beschreiben.
  • Mängelliste: Restarbeiten, Frist, Verantwortliche, Fotobelege und Abnahmevoraussetzung in einer Liste führen.
  • Netzrückwirkungen: Spannung, Schutztechnik, Anschlussbedingungen und mögliche Einschränkungen des Netzbetreibers beachten.
  • Notabschaltung: Zugänglichkeit, Kennzeichnung, Feuerwehrinformation und Wiederanlauf nach einer Abschaltung erklären.
  • Produktdatenblatt: Version, technische Grenzwerte, Montagevorgaben, Zertifikate und Garantiebedingungen archivieren.
  • Rückbau: Demontageaufwand, Recycling, Entsorgung, Dachschutz und Kosten bei einem späteren Anlagenende klären.
  • Schutzklasse: Gehäuse, Feuchtigkeit, UV-Belastung, Temperatur und Aufstellort mit der Installation abstimmen.
  • Schneefang: Position, Sicherheitsabstand, Dachlast, Wartungszugang und regionale Wetterbedingungen in die Planung aufnehmen.
  • Stecksystem: Kompatibilität, Verriegelung, Zugentlastung, Kabelführung und Austauschbarkeit der Verbindung prüfen.
  • Temperaturverhalten: Modulleistung, Wechselrichter, Batterie und Umgebungstemperatur in der Prognose berücksichtigen.
  • Unterhaltskosten: Monitoring, Reinigung, Kontrolle, Versicherung, Ersatzteile und mögliche Servicepauschalen über die Laufzeit rechnen.
  • Wirkungsgrad: Nennwirkungsgrad, Teillast, Speicherverluste und Systemgrenzen voneinander unterscheiden.
  • Zahlungsmeilenstein: Zahlung an Lieferung, Montage, Netzfreigabe, Abnahme oder Dokumentenübergabe koppeln.

Offizielle Quellen und Datenstand

Regeln, Tarife, Förderbedingungen und Dachdaten können sich ändern. Nutzen Sie die folgenden Behördenquellen für die aktuelle Prüfung und speichern Sie den Datenstand mit Ihrer Offerte.

Häufige Fragen

Ist die Sonnendach-Karte verbindlich?

Nein. Sie ist eine grobe Orientierung und ersetzt weder die Vor-Ort-Aufnahme noch die technische Planung.

Wie viel Dachfläche ist nutzbar?

Das hängt von Aufbauten, Randabständen, Schatten, Sicherheit, Dachzustand und dem gewünschten System ab. Eine Karte allein reicht nicht.

Soll das Dach vor der PV saniert werden?

Wenn eine Sanierung absehbar ist, sollten beide Projekte gemeinsam geplant werden, um spätere Demontage zu vermeiden.

Welche Unterlagen soll ich für eine Offerte vorbereiten?

Adresse, Fotos, Verbrauch, Bau- und Sanierungsdaten sowie Informationen zu Wärmepumpe, E-Auto, Speicher und gewünschtem Termin.

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